20 Minuten – Pollen plagen Allergiker heuer ungewöhnlich früh

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Allergikern steht eine leidige Zeit bevor: Die Birke mit ihren aggressiven Pollen blüht bereits in der ganzen Schweiz – eine Woche früher als üblich. Grund dafür sei der warme März, wird Biometeorologin Regula Gehrig von Meteo Schweiz in einer Mitteilung des Allergiezentrums Schweiz «Aha!» zitiert. Das vergangene warme Wochenende habe dann den Startschuss zur Birkenpollensaison gegeben. Für die kommenden Tage rechnet Gehrig überall mit hohen Belastungswerten. Der Baum blüht noch bis Mai.

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«Die Birkenpollen enthalten bestimmte Eiweisse, die sehr stark allergen wirken», so «Aha!»-Geschäftsleiter Georg Schäppi. Da diese Pollenart zudem relativ klein ist, gelangten die Winzlinge einfach und schnell in die Atemwege.

Eschenpollen auf dem Vormarsch

Dort lösten sie die bekannten Heuschnupfen-Beschwerden aus: Niesattacken, laufende oder verstopfte Nase, juckende oder tränende Augen sowie Juckreiz in Gaumen, Nase und Ohren. In der Schweiz sei mindestens jede zehnte Person betroffen, so Schäppi.

Doch nicht nur die Birke, auch andere allergene Pflanzen verteilen derzeit ihre Pollen. So werden laut «Aha!» auch die Pollen der Esche in den kommenden Tagen eine hohe Konzentration erreichen. Am Sonntag wurde an mehreren Stationen bereits eine starke Konzentration gemessen.

Regen dürfte Situation entschärfen

Die Pollenprognose von Meteo Schweiz zeigt: Am Freitag dürfte die Belastung fast gesamtschweizerisch stark sein. Lediglich in Graubünden ist sie schwach und im Jura mässig. Doch auch die Hagebuchenblüte hat begonnen. Immerhin: «Da letztes Jahr ein starkes Hagebuchen-Jahr war, rechnen wir heuer mit weniger Pollen in der Luft», sagt Biometeorologin Gehrig. Ausserdem geht die Pollensaison für Hasel und Erle bereits dem Ende entgegen.

Weniger allergen sind die Pollen der Zypresse, Wacholder, Thuja, Pappeln, Weiden und Ulmen, die derzeit ebenfalls durch die Luft fliegen. Die hohe Pollenkonzentration wird in der Deutschschweiz am Samstag etwas abgeschwächt, da geringe Niederschläge erwartet werden. Auf der Alpensüdseite dürfte mehr Regen fallen, weshalb sich die Situation dort etwas weiter entschärft.

Kleine Tricks können helfen

Es sei wichtig, eine Pollenallergie richtig zu behandeln, schreibt das Allergiezentrum. Sonst könne sich ein allergisches Asthma entwickeln. Symptome könnten mit Medikamenten gelindert werden, möglich sei auch eine spezifische Immuntherapie.

Doch auch kleine Tricks versprechen Linderung: In der Pollensaison nur kurz Stosslüften, vor dem Schlafengehen die Haare waschen, Wäsche nicht im Freien trocknen lassen und immer eine Sonnenbrille tragen.

(vro/sda)

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