20 Minuten – Ganz ohne Herbizide gehts doch nicht

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Der Kanton Bern zieht eine zwiespältige Zwischenbilanz zu einem Projekt, mit dem er den Gifteinsatz auf den Feldern vermindern will: Für den Verzicht auf sogenannte Totalherbizide in Frühjahrskulturen sind demnach viele Bauern zu haben, für einen Stopp von spezifischen Herbiziden im Ackerbau hingegen weniger.

Knapp 1900 Betriebe hätten zugesagt, für den Schutz von Frühjahrskulturen wie Mais, Rüben, Kartoffeln oder Sommergetreide auf Totalherbizide wie Glyphosat zu verzichten, teilte die bernische Volkswirtschaftsdirektion (VOL) am Freitag mit. Das entspreche knapp 50 Prozent der Anbaufläche.

Ein Viertel der Betriebe macht mit

Ebenfalls grossen Anklang findet laut der Mitteilung eine weitere Massnahme des im vergangenen Jahr lancierten Projekts: beim Anbau von Mais Nützlinge einzusetzen statt Gift. Gemeint sind sogenannte Trichogramma-Schlupfwespen, die die natürlichen Gegenspieler des Maiszünslers – eines Schädlings – sind. 1300 Betriebe setzen auf Schlupfwespen, was über 40 Prozent der Maiskulturen entspricht.

Als Erfolg wertet die VOL auch, dass sich rund 2600 Landwirtschaftsbetriebe für die Massnahmen des Projekts angemeldet haben. Das ist im ersten Projektjahr bereits gut ein Viertel aller bernischen Bauernbetriebe.

Tiefer als vorgesehen sind aber die Anmeldungen bei den Massnahmen für den Verzicht auf spezifische Herbizide im Ackerbau und das Erstellen von begrünten Querstreifen am Feldrand. Insgesamt stimme aber das Interesse der Landwirtschaft am Projekt «gut mit den Prognosen überein».

Sechsjähriges Projekt

Das Projekt lancierte die VOL im vergangenen Jahr zusammen mit dem Berner Bauernverband und dem Bundesamt für Landwirtschaft. Es ist auf sechs Jahre ausgelegt und soll den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft optimieren.

Gemeint ist, dass die mit Pflanzenschutzmitteln einhergehenden Risiken für die Umwelt – etwa, dass das Gift in die Gewässer fliesst – vermindert werden, ohne die Produktion massgeblich zu vermindern. Die erwähnten begrünten Querstreifen beispielsweise sollen verhindern, dass Pflanzenschutzmittel abgeschwemmt werden und via Schächte in die Gewässer gelangen.

Der Bund übernimmt 80 Prozent der gesamten Projektkosten von 62,7 Millionen Franken. Der Kanton Bern zahlt über die gesamten sechs Jahre hinweg 10,6 Millionen Franken. Der bernische Grosse Rat stimmte dem Betrag im Juni letzten Jahres zu.

(sul/sda)

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