20 Minuten – Brief mit Fünfliber verschickt – Münze weg

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Eine Leser-Reporterin aus dem Thurgau ist empört: Sie wollte eine kleine Schuld von 5 Franken begleichen. Also steckte sie einen Fünfliber in ein Couvert und gab dieses per A-Post auf. Bei der Empfängerin kam die Münze jedoch nicht an. Zwar zeichneten sich deren Umrisse noch auf dem Umschlag ab, doch sie war weg.

«Ich ärgere mich sehr, dass man heute nicht einmal mehr der Post trauen kann», sagt die Leserin. Post-Sprecher Oliver Flüeler sagt, er verstehe zwar den Unmut der Kundin, wehre sich aber gegen diesen Pauschalverdacht. Zwar sei nicht auszuschliessen, dass es unter den 60’000 Angestellten der Post auch schwarze Schafe gebe. «Es gibt aber Kontrollen, und das Risiko heisst ‹sofortige Entlassung›. Zudem wählen wir unser Personal sorgfältig aus. Angestellt wird nur, wer einen Strafregisterauszug vorlegt und über einen guten Leumund verfügt.»

Ging der Fünfliber in den Sortiermaschinen verloren?

Dafür, dass der Fünfliber verschwand, gibt es laut Flüeler auch eine andere mögliche Erklärung, die er für plausibler hält: «Er könnte in den Sortiermaschinen aus dem Umschlag gedrückt worden sein.»

Wenn harte, kantige Gegenstände in einfachen Papierumschlägen verschickt würden, sei dies sehr riskant. «In unserem Fundbüro kommen zahlreiche Schlüssel und Sticks zusammen, die in der Sortiermaschine aus Umschlägen gefallen sind, weil die Kanten etwa von Münzen oder Schlüsseln in der hohen Geschwindigkeit der Verarbeitung das einfache Papier aufschneiden.»

Post rät vom Verschicken von Bargeld ab

Die Post rät dringend davon ab, wertvolle oder nicht ersetzbare Gegenstände in einfachen Papiercouverts zu verschicken. Flüeler: «In solchen Fällen sollte man unbedingt die gepolsterten oder verstärkten Umschläge verwenden, die in den Papeterien und Poststellen angeboten werden.»

Und wer trotz der heutigen Möglichkeiten des Online-Bankings noch Bargeld per Post verschicken wolle, entscheide sich besser für die Angebote A-Post Plus oder Einschreiben. Sendungen, die per A-Post Plus verschickt werden, können anders als gewöhnliche A-Post zurückverfolgt werden und sind für bis zu 100 Franken versichert, bei Einschreiben haftet die Post für bis zu 500 Franken.

Generell erhalte die Post sehr wenige Reklamationen wegen Geld oder Wertsachen, die aus Postsendungen verschwunden sein sollen, wie Flüeler sagt. Über konkrete Zahlen dazu verfüge die Post zwar nicht. «Angesichts der 15 Millionen Sendungen, die wir täglich transportieren, ist es jedoch ein verschwindend kleiner Anteil.»

(lüs)

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Eine Leser-Reporterin aus dem Thurgau ist empört: Sie wollte eine kleine Schuld von 5 Franken begleichen. Also steckte sie einen Fünfliber in ein Couvert und gab dieses per A-Post auf. Bei der Empfängerin kam die Münze jedoch nicht an. Zwar zeichneten sich deren Umrisse

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