Marsch gegen Monsanto: Weltweiter Protest gegen Saatgut-Großkonzern

Weltweit finden an diesem Wochenende die sogenannten Märsche gegen Monsanto statt.

In Mexiko-Stadt gingen mehrere Hundert Menschen auf die Straße. Die Demonstranten protestierten gegen den Saatgut-Großkonzern, die Produktion von genetisch verändertem Saatgut und das von Monsanto produzierte Unkrautmittel Roundup. Das darin enthaltene Glyphosat soll giftig und krebserregend sein. Es kommt u.a. auch auf Sojafeldern in Argentinien zum Einsatz.

“Wenn eine Frau während der Düngeperiode schwanger wird, ist das Risiko sehr hoch, dass sie ein behindertes Kind zur Welt bringt”, so der argentinische Arzt Medardo Avila Vasquez. “Dieses genetisch modifizierte Soja vergiftet uns. Es vergiftet die Luft, das Wasser, den Boden. Es tötet unsere Kinder, unsere Partner, es verursacht Krebs.”

Mehr als 1000 Menschen demonstrierten in Morges, in der Schweiz, gegen Monsanto. Sie zogen dort vor den Hauptsitz des Unternehmens für die Region Europa, Afrika und Mittlerer Osten.

Der erste Marsch gegen M https://i1.wp.com/schweizheute.ch/wp-content/uploads/2015/06/Marsch-gegen-Monsanto-Weltweiter-Protest-gegen-Saatgut-Grokonzern.jpg?fit=720%2C408&ssl=1 Weltweit finden an diesem Wochenende die sogenannten Märsche gegen Monsanto statt. In Mexiko-Stadt gingen mehrere Hundert Menschen auf die Straße. Die Demonstranten protestierten gegen den Saatgut-Großkonzern, die Produktion von genetisch verändertem Saatgut und das von Monsanto produzierte

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