20 Minuten – Sprayer verschandelt bewilligte Street Art

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Der 22-Jährige Janik Bürgin darf in Lausen 13 Lärmschutzwände legal bemalen (20 Minuten berichtete). Für seine Arbeit musste er vor allem in den ersten Wochen von kritischen Worten bis hin zu Beschimpfungen viel über sich ergehen lassen. Auch die Polizei fuhr viermal vor. Der Stimmung kehrte aber rasch: Mittlerweile freut man sich im Dorf über Bürgins Wandbilder.

Die Freude währte aber nur kurz: In der Nacht auf vergangenen Montag verschandelte ein Sprayer die Wand mit roten Schriftzügen, welche von serbischen Ultra-Nationalisten verwendet werden.

«Es ist einfach schade»

Laut Bürgin spazierte ein Passant am späten Sonntagabend an der Wand vorbei. Als er auf dem Heimweg wieder daran vorbei kam, waren die roten Schmierereien bereits da.

Bürgin sei von Anfang an bewusst gewesen, dass seine Arbeit mit einem gewissen Risiko verbunden sei. «Ich bin nicht am Boden zerstört, aber ich finde es einfach Schade», sagt er dazu. Doch geschlagen geben will er sich nicht: «Ich werde jetzt eine Weile pausieren und mir überlegen, wie ich die Graffiti übermalen werde». Auch die SBB wolle er über den Vorfall informieren.

Ähnliche Graffitis auch in Liestal

Bürgins Wand ist nicht die einzige, die an diesem Wochenende besprayt wurde. Wie ein Leser-Reporter meldete, wurde Nähe Waldenburgerli-Station Altmarkt in Liestal ebenfalls in Rot ein Schriftzug auf die Lärmschutzwände gesprayt. Die stilisierte Signatur am Rand, der sogenannte Tag, lässt vermuten, dass es sich in Liestal wie in Lausen um den selben Sprayer handelt.

Laut Bürgin finden sich weitere solche Graffiti in Lausen, Liestal und Umgebung. Mit Spekulationen, wer dafür verantwortlich sein könnte, ist er aber vorsichtig: «Das Problem ist, dass sie wissen, wer ich bin. Ich aber weiss nicht, wer sie sind», sagt er. Er könne auch nicht sagen, ob die Aktion gezielt gegen ihn ging oder ob die Sprayer einfach gerade auf Streifzug waren und zufällig auf seine Malereien stiessen.

Noch keine Anzeigen wegen Tags

Auch die Polizei Baselland teilt auf Anfrage mit, dass es mehrere Sprayereien dieser Art in Lausen und Liestal gebe. «Wir können jedoch nicht bestätigen , dass Bürgins Fall und der in Liestal zusammenhängen», sagt Sprecher Adrian Gaugler. Es seien bisher auch keine Anzeigen zu den beiden Fällen eingegangen.

(rob)

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Der 22-Jährige Janik Bürgin darf in Lausen 13 Lärmschutzwände legal bemalen (20 Minuten berichtete). Für seine Arbeit musste er vor allem in den ersten Wochen von kritischen Worten bis hin zu Beschimpfungen viel über sich ergehen lassen. Auch die Polizei fuhr viermal vor.

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